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Medizinische Fakultät Nachwuchsförderung und Chancengleichheit

Strategie

Die Universität Zürich (UZH) wie auch die Medizinische Fakultät (MeF) verstehen Chancengleichheit und Gleichstellung aller Geschlechter als wesentliche Voraussetzung für wissenschaftliche Qualität.

Um die Chancengleichheit und Gleichstellung an der MeF voranzutreiben, wurde ein Aktionsplan verabschiedet. Dieser bietet einerseits eine Analyse der aktuelle Lage und definiert andererseits dem Handlungsbedarf entsprechende Ziele und Massnahmen,

Aktionsplan Chancengleichheit 2022-2026

Der Aktionsplan ist zugleich Vision sowie Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Tätigkeiten der Kommission für Chancengleichheit der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich für den Zeitraum 2022 – 2026.

Der Aktionsplan ist in vier Handlungsfelder unterteilt. Ziele und Massnahmen der einzelnen Handlungsfelder, werden auf den folgenden Unterseiten schematisch zusammengefasst.

Den gesamten Aktionsplan finden Sie hier. (PDF, 892 KB)

Gleichstellung an der Medizinischen Fakultät

Die Graphik zeigt das Geschlechterverhältnis auf unterschiedlichen akademischen Stufen innerhalb der medizinischen Fakultät für das Jahr 2021. Während Frauen bis zur Stufe der Postdoktorierenden in der Mehrzahl sind, machen sie bei den Professuren nur noch rund 13% aus.
Leaky Pipeline innerhalb der Medizinischen Fakultät 2022

Das Gleichstellungsmonitoring der Abteilung Gleichstellung und Diversität UZH liefert systematische Auswertungen gleichstellungsrelevanter Daten.

Für die Medizinische Fakultät zeigt die Leaky Pipeline, wie sich das Geschlechterverhältnis allmählich umkehrt. Während Frauen ab Studienbeginn bis zur Stufe der Postdoktorierenden in der Mehrzahl befinden, sind sie auf Stufe Professuren stark untervertreten.

Weil es der Universität nicht gelingt, den Frauenanteil in den höheren Positionen beizubehalten, spricht man bildlich von einer tröpfelnden Leitung (Leaky Pipeline), die mit jedem Meter mehr ihres Inhalts verliert.

Wie sich die Medizinische Fakultät für Nachwuchsförderung und Chancengleichheit einsetzt

Die im Dezember 2021 eingesetzte Chancengleichheitskommission MeF hat zum Ziel, die Realisierung von Chancengleichheit und Diversität in der Medizinischen Fakultät voranzutreiben.

Hierfür kommt der Ansatz „Gendered Innovations“ der US-amerikanischen Wissenschaftshistorikerin und Wissenschaftstheoretikerin Prof. Londa L. Schiebinger zum Tragen:

  • Fix the Numbers - Beteiligung des untervertretenen Geschlechts erhöhen
  • Fix the Institutions - Chancengleichheit in der Karriere fördern durch strukturellen Wandel
  • Fix the Knowledge - Biologische und soziale Komponenten von Geschlecht in Lehre und Forschung einbeziehen