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Medizinische Fakultät

Heike A.  Bischoff-Ferrari

Heike A. Bischoff-Ferrari, Prof. Dr. med. Dr. PH

  • Seit 01.05.2013: Professorin für Geriatrie und Altersforschung UZH
  • 2024: Gastprofessur in Toulouse und Boston
  • 2007-2013: SNF-Assistenz-Professorin UZH
  • Forschungsgebiet: Healthy Lifespan Extension – Public Health & Geroscience

«Menschen ermöglichen ihren biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen und länger gesund und aktiv zu bleiben.»

1989 -
1994
Studium der Humanmedizin, Universität Ulm
1994 –
2000
Assistenzärztin in den Fächern Geriatrie, Rheumatologie und Orthopädie, Felix Platter Spital Basel und Universitätsspital Basel
1997 Promotion, Universität Basel
2000 –
2002
Fellow, Rheumatology, Brigham and Women’s Hospital Boston
2000 –
2005
Doctoral Student, Dept. of Nutrition, Harvard School of Public Health Boston
2002 Master of Public Health, Harvard School of Public Health Boston
2005 –
2007
Oberärztin Rheumaklinik, UniversitätsSpital Zürich
2006 Habilitation, Universität Zürich
2007 -
2013
SNF-Assistenz-Professorin, Universität Zürich
2008 Doctor of Public Health, Harvard School of Public Health, Boston

Seit 2008

Direktorin, Forschungszentrum, Zentrum Alter und Mobilität, Universität Zürich
Seit 2011 Koordinatorin DO-HEALTH Studie und Biobank – Europäische Healthy Longevity Studie
Seit 2013 Lehrstuhlinhaberin Geriatrie und Altersforschung, Universität Zürich
2013 - 2023 Direktorin Klinik für Geriatrie, UniversitätsSpital Zürich
2015 - 2023 Akademische Leitung des Universitären Geriatrie-Verbundes Zürich
2014 - 2023 Co-Leitung Zentrum für Alterstraumatologie, UniversitätsSpital Zürich
Seit 2018

Koordinatorin Swiss Fraily Network & Repository SPHN Driver Projekt aller Universitätsspitäler der Schweiz

2019 Chefärztin Universitärer Geriatrie-Verbund Zürich
2019 - 2022 Bereichsleiterin Innere Medizin - Onkologie, UniversitätsSpital Zürich
2019 - 2022 Mitglied der Kantonalen Ethik-Kommission Zürich
2020 - 2023 Chefärztin, Universitäre Klinik für Altersmedizin, Stadtspital Zürich, Waid
2022 - 2023

Visiting Professor Geroscience, Universitätsspital Toulouse, France

Seit 2024
Visiting Professor Geroscience and Director IHU HealthAge Translational Research
Program on Healthy Longevity and Geroscience, University Hospital Toulouse und University Paul Sabatier, Toulouse, France
2024 Visiting Professor, Marcus Insititute on Aging, Harvard Medical School

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?
Ich kann in meiner Arbeit existierendes medizinisches Wissen hinterfragen und neue Behandlungsstrategien definieren. In meiner ärztlichen Tätigkeit erreiche ich einzelne Menschen; über meine wissenschaftliche Tätigkeit wird der Radius grösser. Zum Beispiel kommt Vitamin D aufgrund unserer Forschungsarbeiten als Strategie zur Sturzprävention bei älteren Menschen weltweit zum Einsatz.

Gab es in Ihrer Karriere besonders prägende Durststrecken oder Misserfolge? Wie überwanden Sie diese?
Ja, das gehört leider dazu. Wichtig ist nicht aufzugeben und den eigenen Weg weiter zu gehen. Ich hatte Glück wunderbare Mentoren zu haben, die mir mit Rat zur Seite standen, auf einer fachlichen und menschlichen Ebene.

Ist es aus Ihrer Sicht eine Herausforderung, die Balance zwischen Forschung und der Arbeit in der Klinik zu halten?
Es ist nicht immer einfach, weil beides Zeit braucht. Für mich war die SNF-Professur ein Geschenk, mich als Wissenschaftlerin etablieren zu können und trotzdem klinisch tätig zu sein.

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?
Wichtig ist ein vielversprechendes Forschungsthema, für das man sich als Forscherin voll engagieren möchte. Bei der Themenwahl hilft ein guter Mentor, der auch die richtigen Türen öffnen kann. Eine gute Ausbildung ist essentiell. Es gibt in der Schweiz gute Förderungsmöglichkeiten. Für mich war meine zusätzliche Ausbildung in Biostatistik und Epidemiologie wichtig, um das Handwerk für eine gute klinische Forschung zu erlernen. In den 5 Jahren an der Harvard School of Public Health konnte ich meine Basis als Wissenschaftlerin schaffen und ein Netzwerk bilden. Ich konnte miterleben, wie erfolgreiche Forschungsgruppen arbeiten.