ÖGAI gibt die Preisträger der prestigeträchtigen Medaillen für 2026 bekannt: Cezmi Akdis und Mübeccel Akdis
Die Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) hat die herausragenden Preisträger ihrer wissenschaftlichen Medaillen für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Die renommierten Professoren Cezmi Akdis und Mübeccel Akdis wurden für ihre bahnbrechenden Forschungsbeiträge geehrt.
Die Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie zeichnete im Rahmen ihrer Auszeichnungen für 2026 herausragende Wissenschaftler aus, die eine enge Verbindung zur Fachgesellschaft aufweisen. Prof. Cezmi Akdis, Direktor des Schweizerischen Instituts für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF), erhielt die renommierte Clemens-von-Pirquet-Medaille für seine wegweisende Epithelbarriere-Theorie, welche achtzig chronische Krankheiten identifiziert, die mit Schäden der Epithelbarriere zusammenhängen und weltweit mehr als zwei Milliarden Patienten betreffen. Prof. Mübeccel Akdis, ebenfalls am SIAF tätig, wurde mit der Karl-Landsteiner-Medaille für ihre umfassende Forschung zu den Mechanismen der Immuntoleranz gegenüber Allergenen sowie zur Regulation von B-Zellen gewürdigt, was durch einen beeindruckenden h-Index von neunundneunzig sowie über dreiunddreissigtausend Zitationen untermauert wird. Diese Auszeichnungen unterstreichen die fundamentale Bedeutung dieser wissenschaftlichen Errungenschaften für die weltweite Immunologie und Allergologie.