Prof. Dr. rer. nat. Silke Stertz

Professorin Medizinische Virologie

«Der Austausch von Ideen ist essentiell.»


1997 – 2003 Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
2003 – 2007 Promotion, Institut für Medizinische Mikrobiologie
und Hygiene, Albert-Ludwigs- Universität Freiburg
2007 – 2011 Postdoc, Mount Sinai School of Medicine, New York, USA
Seit 2011 Assistenzprofessorin, Universität Zürich

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

Bei der Wahl waren die Freiheit und Selbstständigkeit in der Wissenschaft sehr wichtig für mich. Ich kann mir aussuchen, welche Themen und Projekte mich am meisten interessieren und es liegt an mir, diese Projekte umzusetzen.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?

Ich finde es motivierend, dass ich mehr oder weniger in Eigenregie arbeiten kann. Bei aller Selbstständigkeit sind jedoch die wissenschaftliche Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen und der Austausch von Ideen essentiell. Diese Mischung macht für mich das Besondere an der Wissenschaft aus.

Hatten Sie Vorbilder, die Ihren Werdegang beeinflusst haben?

Nein, ich hatte nie Vorbilder.

Wer hat Sie in Ihrem beruflichen Umfeld am stärksten unterstützt?

Ich hatte während meiner bisherigen Karriere sehr grosses Glück mit meinen Mentoren. Sowohl während meiner Doktorarbeit als auch während meiner Postdoc- Zeit wurde ich von meinen Betreuern unterstützt und gefördert.

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?

Ich denke, es ist sehr wichtig, schon früh die wissenschaftliche Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen zu suchen. Diese Interaktionen beeinflussen die eigenen wissenschaftlichen Projekte und erweitern den Horizont.