Prof. Dr. med. Isabelle Schmitt-Opitz

Professorin Malignes Pleuramesotheliom

«Es ist spannend den Link zwischen Klinik und Forschung herzustellen.»


1992 – 1999 Studium der Medizin, Universität zu Köln
1999 Promotion, Universität zu Köln
1999 – 2002 Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäss- und
Thoraxchirurgie, Charité-Universitätsmedizin Berlin
2002 – 2003 médecin assistante et assistante ainée, Service
de Chirurgie, Hôpital Cantonal, Fribourg
2003 – 2004 Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsspital Zürich,
Stationsärztin
Seit 2004 Assistenzärztin, Klinik für Thoraxchirurgie
Seit 2006 Oberärztin, Klinik für Thoraxchirurgie, Universitätsspital Zürich
2008 Habilitation, Universität Zürich
2011 Fellowship, Division of Thoracic Surgery Toronto
General Hospital, Canada
Seit 2011 SNF-Professorin, Universität und Universitätsspital Zürich

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

In meiner jetzigen Position kann ich Wissenschaft mit meiner klinischen Tätigkeit als Thoraxchirurgin ideal kombinieren, so dass ich mich nicht für das eine oder andere entscheiden muss.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?

Es ist immer wieder spannend und eine Herausforderung, den Link zwischen Klinik und Forschung herzustellen, Probleme in der Behandlung zu identifizieren und in den Forschungsprojekten umzusetzen.

Ist es aus Ihrer Sicht eine Herausforderung, die Balance zwischen Forschung und der Arbeit in der Klinik zu halten?

Momentan ist das mit der SNF-Förderprofessur in einem 50:50 Modus geregelt, was wirklich ideale Voraussetzungen sind. Sonst steht selbstverständlich die klinische Tätigkeit mit der Patientenversorgung im Vordergrund. Die Arbeit in einem guten Forschungsteam macht jedoch sogar in stressigen Zeiten eine produktives Arbeiten möglich.

Welche Massnahmen ergreifen Sie, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?

Ich versuche im Unterricht und in den Vorlesungen die Faszination für Chirurgie zu wecken, Doktorierende und Masterstudierende in die Klinik zu involvieren und in wissenschaftliche Projekte einbinden. Hierunter sind definitiv viele Studentinnen, Assistenzärztinnen und Biologinnen.

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?

Früh anfangen mit der Forschung. Wenn man in der Klinik schon voll involviert ist, wird es immer schwieriger.