Prof. Dr. med. Beatrice Amann-Vesti

Professorin Angiologie

«Es ist spannend und faszinierend, an neuen Entwicklungen aktiv teilzunehmen.»


1984 – 1990 Studium der Humanmedizin, Universität Zürich
1991 Promotion, Universität Zürich
1990-1997 Assistenzärztin, Universitätsspital Zürich
1997 – 2000 University of Washington, Medical Center, Seattle, USA
2000 – 2005 Oberärztin Angiologie, Universitätsspital Zürich
2004 Habilitation, Universität Zürich
2005 – 2010 Direktorin der Klinik für Angiologie, Universitätsspital Zürich
2007 Titularprofessur, Universität Zürich
seit 2010 Ausserordentliche Professorin für Angiologie, Universität
Zürich, und Direktorin der Klinik für Angiologie, Universitätsspital
Zürich

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

Medizin ist ein sich sehr rasch entwickelndes Gebiet. Es ist spannend und faszinierend, an neuen Entwicklungen aktiv teilzunehmen. Zu den Voraussetzungen eine hohe Qualität in der Patientenbetreuung anbieten zu können, gehört auch, dass man wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt und in die Praxis umsetzt.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?

Die Arbeit als Klinikdirektorin stellt eine optimale Kombination zwischen klinischer Arbeit am Patienten, Ausbildung von Studierenden, Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie wissenschaftlicher Tätigkeit dar. Durch meine vielseitige Tätigkeit habe ich Kontakte zu sehr vielen interessanten und inspirierenden Menschen.

Ist es aus Ihrer Sicht eine Herausforderung, die Balance zwischen Forschung und der Arbeit in der Klinik zu halten?

Die Balance zwischen klinischer Arbeit und Forschung ist eine tägliche Herausforderung. Da beides aber mit sehr viel Befriedigung verbunden ist, empfinde ich es selten als Belastung. In meiner klinischen Tätigkeit als Ärztin motivieren mich die vielen positiven Rückmeldungen von Patienten, das empfinde ich als grosses Privileg.

Welche Massnahmen ergreifen Sie, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?

Für die Assistenzärztinnen und -ärzte, die einen Facharzttitel in Angiologie anstreben, finden regelmässig Forschungsmeetings an der Klinik statt. Sie haben die Möglichkeit, an Kongressen im In-und Ausland teilzunehmen. Auslandaufenthalte werden durch Drittmittel gefördert und sehr aktiv unterstützt.

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?

Seien Sie neugierig und hören Sie nicht auf, Dinge kritisch zu hinterfragen!